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Infrarotheizung

© AEG Haustechnik

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Infrarotheizungen können unauffällig oder als Bestandteil der Inneneinrichtung eingesetzt werden. Der optimale Installationsort ist idealerweise unauffällig zentral unter der 
Raumdecke mit gleichmäßiger Raumausstrahlung. Alternativ bietet sich die Installation im oberen Wandbereich an, um eine möglichst große Raumfläche zu erwärmen und die Wärmestrahlung nicht durch davor gestellte Möbelstücke einzugrenzen.

Die extrem flachen Infrarotheizungen mit Metalloberfläche sind dank sehr geringer Bauhöhe von teils weniger als 20mm unauffällig im Raum integrierbar. Die Infrarot-Glas-Varianten sind auch als beheizter Wandspiegel im Bad oder Flur einsetzbar. Zudem bieten verschiedene Hersteller auch Infrarotheizungen ab Werk als Wandbild an; Das abgebildete Bild wird bei der Produktion der Infrarotheizung auf die innere Rückseite der Glasfront aufgebracht.

Generell ist eine nachträgliche Aufbringung z.B. eines Bildmotives auf der Infrarot-Paneloberfläche nicht möglich, da die Wärmestrahlung deutlich negativ beeinflusst würde. Auch andere Design-Oberflächen-Materialien werden mittlerweile für Infrarotheizungen eingesetzt wie zum Beispiel eine beschreibbare Wandtafel.

Wichtig ist, die benötigte Fläche und Leistung zu kennen, um die Infrarotheizung optimal zu dimensionieren. Man rechnet pro Quadratmeter Wohnfläche mit 40 bis 80 Watt Leistung, die auch abhängig von der Wärmedämmung ist. Ein weiteres wichtiges technisches Merkmal ist der Infrarot-Strahlungsanteil der Heizung: mindestens 50 Prozent werden gefordert, Werte zwischen 60 Prozent und 80 Prozent zeichnen sehr gute Infrarotheizungen aus. Bei übertrieben hohen Werten (> 90% Prozent) sollte man misstrauisch werden, denn diese sind physikalisch nahezu unmöglich zu erreichen.

Es macht deshalb unbedingt Sinn, einen Fachhandwerker einzubinden, der die Heizsituation vor Ort fachmännisch beurteilen und eine passende Konfiguration empfehlen kann.