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Infrarotheizung
Infrarotheizung

© AEG Haustechnik

Infrarotheizung

Infrarotstrahlung besteht aus langwelligen elektromagnetischen Strahlen, die für den Menschen nicht sichtbar, aber als Wärme auf der Haut spürbar sind. Es handelt sich dabei um eine ungefährliche Strahlung, die der natürlichen Sonnenstrahlung entspricht, aber ohne die kurzwellige UV-A und UV-B Strahlung wirkt.

Wärme von Infrarotheizungen wird als sehr angenehm empfunden. Sie wirkt als Strahlung direkt auf den Körper ein und wird nicht über die Umgebungsluft übertragen. Die bekannten Infrarotstrahler aus dem Sanitätsbereich verdeutlichen dies sehr gut: Das Gesicht erwärmt sich nach dem Anschalten der Lampe sehr schnell, weil es die Strahlung direkt in Form von Wärmeenergie aufnimmt. Die Luft im Umkreis der Infrarotlampe erwärmt sich dagegen weniger stark, da sich die Wärmestrahlung nur geringfügig auf gasförmige Stoffe auswirkt. Dieses Prinzip der Strahlungswärme wurde auf die Infrarotheizung übertragen, die damit eine spezielle Form der Elektroheizung ist.

Raumtemperaturen der Infrarotheizung

Konvektionsheizungen und auch konventionelle Heizkörper arbeiten nach einem anderen Prinzip: Hier erwärmen Heizflächen oder Heizkörper die vorbeistreichende Luft, die dann im Raum zirkuliert. Auch Heizkörper geben Strahlungswärme ab, im Vergleich zu einer Infrarotheizung aber deutlich weniger.