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So funktioniert eine Wärmepumpe
Wärmepumpe

© Stiebel Eltron

So funktioniert eine Wärmepumpe

Die Systembezeichnungen im Überblick

Je nach Wärmequelle und nach Wärmeträger des Heizsystems spricht man von Luft/Luft-, Luft/Wasser-, Sole/Wasser- oder Wasser/Wasser-Wärmepumpen. Hierbei wird zuerst die Wärmequelle genannt und dann der Wärmeträger im Heizsystem, an den die Wärmeübertragung erfolgt.

Einsatz auch bei hohen Vorlauftemperaturen

Es herrscht vielfach noch die Meinung vor, dass Wärmepumpen bevorzugt in Gebäuden mit einer Flächenheizung (Fußboden- oder Wandheizung) eingesetzt werden müssen. Die Begründung hierfür liegt in der niedrigen Vorlauftemperatur von ca. 35 °C, mit der eine Flächenheizung idealerweise arbeitet.

Hochtemperatur-Wärmepumpen können jedoch Vorlauftemperaturen von rund 70 °C liefern. Das macht sie besonders interessant für die Modernisierung im Bestand, das heißt, auch für Gebäude mit konventionellen Heizkörpern.

Medium der Wärmequelle Medium der Heizungsanlage Bezeichnung der Elektro-Wärmepumpe
Luft Luft Luft/Luft-Wärmepumpe
Luft Wasser Luft/Wasser-Wärmepumpe
Erdreich (Sole) Wasser Sole/Wasser-Wärmepumpe
Grundwasser/Abwasser Wasser Wasser/Wasser-Wärmepumpe

Die Betriebsart der Wärmepumpe wird vorrangig durch die Wärmequelle bestimmt. Ob ein monovalenter, ein bivalenter oder ein monoenergetischer Betrieb sinnvoll ist, hängt von der baulichen Situation und der Vorlauftemperatur für die Heizung ab.

Tipp

In unserer Broschüre „Die Wärmepumpe“ finden Sie weiterführende Informationen und detaillierte Infografiken.